3. Das wissenschaftlich-explorative Diskursregime

3.4 Praktische Anwendung: Checklisten und Workflows


Erweiterte Alltags-Checkliste für bewusste Prompt-Entwicklung

Vor dem Prompt:

[ ] Was will ich konkret erreichen?
[ ] Wer ist meine Zielgruppe?
[ ] Welcher Medientyp ist relevant?
[ ] Welcher Archetyp passt am besten?
[ ] Welche Module brauche ich?
[ ] Welche Kompetenzgrenzen sind zu beachten? (Modul E)

Nach der Antwort:

[ ] Hat der Prompt das geleistet, was ich wollte?
[ ] Wurden Mandatsgrenzen richtig beachtet?
[ ] Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?
[ ] Ist das ein Muster, das ich dokumentieren sollte?
[ ] Bei Misserfolg: Welche Problemkategorie liegt vor?

Meta-Reflexion:

[ ] Was lerne ich über meine Prompt-Gewohnheiten?
[ ] Welche blinden Flecken habe ich?
[ ] Wie entwickelt sich meine Prompt-Kompetenz?
[ ] Welche Antipattern wiederhole ich?


Erweiterte Schnell-Referenz: Module kombinieren

Für komplexe Fachfragen:
Modul A (Rolle) + B (Reduktion) + C (Relevanzkriterien) + E3 (Strukturierte Selbstbegrenzung) + F1 (Fachbereich)

Für Teamarbeiten:
Modul A (Rolle) + D (Autorisierung) + G (Archetyp: Kollaborativ) + Z2 (Team-Entwicklung) + Z4d (Feedback-Loop)

Für Lernkontexte:
Modul A (Rolle) + E (Selbstbegrenzung) + F2 (Zielgruppe: Lernende) + G (Archetyp: Prozessuell)

Für Qualitätssicherung:
Modul F (Grundreflexion) + G (Archetyp: Validativ) + Z3 (Qualitätsschleife) + Z4 (Failure-Learning)

Für medienspezifische Anfragen:
Modul A (Rolle) + F2b (Medientyp) + entsprechender Archetyp + E (Selbstbegrenzung)

Für Risikominimierung:
Modul E (Operationalisierte Selbstbegrenzung) + Z4c (Frühwarnsystem) + F1 (Fachbereichsreflexion)


Version: 1.0 (November 2025)

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